SPD-Chefin Hannelore Kraft distanzierte sich von den Vorschlägen der FDP und erklärte sie wolle keinen Arbeitszwang für Hartz-IV-Empfänger. Kraft sagte am Montagmorgen im WDR, man müsse den schwer vermittelbaren Arbeitslosen einen Markt auf kommunaler Ebene schaffen. Beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) erklärte man die Aussagen der SPD-Chefin indes für unpräzise, die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, nannte sie „missverständlich“.
Kraft schlug vor Hartz-IV-Empfänger für die Säuberung von Straßen einzusetzen oder in Altenheimen „Lesungen“ abzuhalten. Andreas Krautscheid, Generalsekretär der nordrhein-westfälischen CDU, hält den Vorschlag für unausgegoren und nicht vordringlich. Auch aus anderen Lagern hagelte es Kritik.
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Foto: Lennart Preiss/ddp
SPD-Chefin Hannelore Kraft distanzierte sich von den Vorschlägen der FDP und erklärte sie wolle keinen Arbeitszwang für Hartz-IV-Empfänger. Kraft sagte am Montagmorgen im WDR, man müsse den schwer vermittelbaren Arbeitslosen einen Markt auf kommunaler Ebene schaffen. Beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) erklärte man die Aussagen der SPD-Chefin indes für unpräzise, die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, nannte sie „missverständlich“.