Bundesinnenminister Thomas de Maizière erwartet ein vorbildliches demokratisches Verhalten von den Islam-Repräsentanten in Deutschland. Die Vertreter der Muslime sollten sich nicht nur klar zum Grundgesetz bekennen, sondern dies auch vorleben, sagte der CDU-Politiker. Der Islam müsse "aus den Hinterhöfen heraus" forderte der Minister. Ebenso müssten Christen sich daran gewöhnen, daß Muslime auch in Deutschland zu Hause seien.
De Maizière nahm sein Vorhaben zur Umstrukturierung der Deutschen Islamkonferenz, bei der der Islamrat nicht mehr dabei sein wird. Zur Begründung sagte der Innenminister die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen führende Mitglieder der Mitgliedsorganisation Milli Görüs wegen Steuerhinterziehung: "Da kann ich mich mit solchen Repräsentanten nicht an einen Tisch setzen."
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Foto: Michael Gottschalk/ddp
Bundesinnenminister Thomas de Maizière erwartet ein vorbildliches demokratisches Verhalten von den Islam-Repräsentanten in Deutschland. Die Vertreter der Muslime sollten sich nicht nur klar zum Grundgesetz bekennen, sondern dies auch vorleben, sagte der CDU-Politiker. Der Islam müsse "aus den Hinterhöfen heraus" forderte der Minister. Ebenso müssten Christen sich daran gewöhnen, daß Muslime auch in Deutschland zu Hause seien.