Mehrere Initiativen protestieren heute gemeinsam vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Mit mehr als 4.000 Papier-Kranichen, die von Schülern und Eltern gefaltet wurden und dem Kanzleramt übergeben werden, soll die Politik an den Wunsch vieler Familien nach mehr Bildungsfreiheit erinnert werden. "Entscheiden die Eltern, ihr Kind außerhalb der Institution Schule zu bilden, so werden diese Familien von deutschen Schul- und Jugendämtern verfolgt, müssen mit Zwangs- und Bußgeldern rechnen und im schlimmsten Fall um das Sorgerecht ihrer Kinder fürchten", begündete die Koordinatorin der Initiativen, die Psychologin Anja Krohmer, den Protest. Auch gewährten die Kultusministerien innerhalb der Bildungsinstitution Schule Eltern, Schülern und Lehrern kein wirkungsvolles Mitspracherecht.
Die Kranisch-Aktion wird vom "Netzwerk Bildungsfreiheit", dem "Bundesverband natürlich Lernen", der "Initiative Bildung in Freiheit Jetzt" und der Initiative "Unerzogen" unterstützt.
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Foto: Norbert Millauer/ddp
Mehrere Initiativen protestieren heute gemeinsam vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Mit mehr als 4.000 Papier-Kranichen, die von Schülern und Eltern gefaltet wurden und dem Kanzleramt übergeben werden, soll die Politik an den Wunsch vieler Familien nach mehr Bildungsfreiheit erinnert werden. "Entscheiden die Eltern, ihr Kind außerhalb der Institution Schule zu bilden, so werden diese Familien von deutschen Schul- und Jugendämtern verfolgt, müssen mit Zwangs- und Bußgeldern rechnen und im schlimmsten Fall um das Sorgerecht ihrer Kinder fürchten", begündete die Koordinatorin der Initiativen, die Psychologin Anja Krohmer, den Protest.