Die Münchner Staatsanwaltschaft hat am Dienstag den 2. Februar das Kloster Ettal durchsucht. Anlaß waren die Mißbrauchvorwürfe von Ordensleuten gegenüber ihren Zöglingen. Es war die erste Razzzia in einem katholischen Kloster überhaupt.
Die Abtei selbst sagte, es seien "Ermittlungshandlungen durchgeführt" worden. Bisher sollen sich 20 Schüler bei den Behörden gemeldet und sexuelle Nötigung bzw. körperliche Züchtigung durch Patres aus Ettal angezeigt haben. Die vier Beschuldigten sind allerdings bereits verstorben und die Taten möglicherweise bereits verjährt. Der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Prälat Peter Beer sprach sich für die rückhaltlose Aufklärung der Vorwürfe aus, die angeblich systematisch vertuscht worden sind.
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Foto: Steffi Loos
Die Münchner Staatsanwaltschaft hat am Dienstag den 2. Februar das Kloster Ettal durchsucht. Anlaß waren die Mißbrauchvorwürfe von Ordensleuten gegenüber ihren Zöglingen. Es war die erste Razzzia in einem katholischen Kloster überhaupt.
Die Abtei selbst sagte, es seien "Ermittlungshandlungen durchgeführt" worden.