Der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder wird wegen seiner Kritik an der Reformkommission der Bundesregierung zur Gesundheitspolitik getadelt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stefan Müller, nannte das Verhalten Söders illoyal und forderte innerparteiliche Geschlossenheit. Während sich auch Parteichef Horst Seehofer gegen die Kopfpauschale aussprach, riet der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, die Kommission zu nächst einmal „arbeiten zu lassen“.
"Wir müssen uns über das schlechte Erscheinungsbild der Koalition nicht wundern, wenn es immer wieder Angriffe aus den eigenen Reihen gibt“, sagte Müller „Bild.de“. Er sprach von der christlich-liberalen Koalition als einer Gemeinschaftsaufgabe und ergänzte: „Daher sollte sich auch Markus Söder konstruktiv aus München an der Gesundheitsdiskussion beteiligen." Während die CSU um Einigkeit bemüht ist, sammelt die SPD Unterschriften gegen die Kopfpauschale. Zehn Wochen vor der Landtagswahl in NRW, stellte die SPD nun eine Kampagne gegen die Gesundheitsprämie vor. Unter dem Motto „Nein zur Kopfpauschale - Schwarz-Gelb gefährdet Ihre Gesundheit" will man gegen die Koalition vorgehen.
Lesen Sie mehr unter spiegel.de und ftd.de
Foto: Joerg Koch/ddp
Der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder wird wegen seiner Kritik an der Reformkommission der Bundesregierung zur Gesundheitspolitik getadelt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stefan Müller, nannte das Verhalten Söders illoyal und forderte innerparteiliche Geschlossenheit. Während sich auch Parteichef Horst Seehofer gegen die Kopfpauschale aussprach, riet der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, die Kommission zu nächst einmal „arbeiten zu lassen“.
"Wir müssen uns über das schlechte Erscheinungsbild der Koalition nicht wundern, wenn es immer wieder Angriffe aus den eigenen Reihen gibt“, sagte Müller „Bild.de“. Er sprach von der christlich-liberalen Koalition als einer Gemeinschaftsaufgabe und ergänzte: „Daher sollte sich auch Markus Söder konstruktiv aus München an der Gesundheitsdiskussion beteiligen." Während die CSU um Einigkeit bemüht ist, sammelt die SPD Unterschriften gegen die Kopfpauschale. Zehn Wochen vor der Landtagswahl in NRW, stellte die SPD nun eine Kampagne gegen die Gesundheitsprämie vor. Unter dem Motto „Nein zur Kopfpauschale - Schwarz-Gelb gefährdet Ihre Gesundheit" will man gegen die Koalition vorgehen.
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