Deshalb brauchen wir auch keinen Runden Tisch speziell für die katholische Kirche", erklärte Zollitsch.
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hatte diesen Vorschlag unterbreitet. Zollitsch sagte, eine Einladung zu einem Gespräch mit der Ministerin lehne er nicht ab. Der Erzbischof erklärte warum Fälle sexuellen Mißbrauchs lange Zeit auf taube Ohren gestossen sind: "Diese Fälle liegen in der Regel 25, 30 Jahre zurück. Damals hat man geglaubt, dass wenn die Täter ihr Unrecht einsehen, das nicht mehr vorkommt. Es war naiv, das zu glauben", sagte Zollitsch.
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Foto: Michael Latz/ddp