Plischke konterte dagegen: "Unsere Preise sind nicht hoch". Plischke erkkärte: "Wenn durch Direktverträge für ein Medikament binnen zwei Jahren mindestens 50 Prozent des Marktes abgedeckt werden, entfällt die Kosten-Nutzen-Bewertung".
Die Entwicklung innovativer Medikamente etwa in der Krebstherapie könne es "nicht zum Nulltarif geben", sagte der Vorsitzende des Verbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Bernd Wegener. Rösler werde in den kommenden Wochen ein Programm zur Preisgestaltung bei Arzneimitteln darlegen. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, forderte unterdessen gesetzliche Festpreise auch für innovative Medikamente:
"Wenn es nicht gelingt, mit der Arzneimittelindustrie eine Vereinbarung über wesentlich niedrigere Arzneimittelpreise zu schließen, dann brauchen wir eine gesetzliche Lösung", erklärte Hoppe.
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