Der Missbrauchsskandal an Jesuitenkollegs und anderen katholischen Einrichtungen in Deutschland hat seit der Bekanntmachung "eine Dimension angenommen, die bisher nicht zu ahnen war", erklärte die vom Jesuitenorden mit dem Fall beauftragte Anwältin Raue bei ihrem ersten Zwischenbericht. Dabei reichten die Folgen des Missbrauchs laut Raue bis hin zum Selbstmord. Bis zu 120 Opfer haben sich bisher gemeldet. Es stehe außer Frage, daß die Anzahl jedoch noch steigen werde.
Die Grünen forderten unterdessen Papst Benedikt XVI. und die katholische Bischofskonferenz in ihrer Frühjahrkonferenz in der kommenden Woche auf, sich bei der Aufklärung des Missbrauchs-Skandals einzuschalten. Die Berliner Jesuiten hatten am Aschermittwoch zu einem Gebet eingeladen um "Scham und Trauer" über "die Schuld einzelner Jesuiten und die Katastrophe institutionellen Wegsehens" auszudrücken.
Mehr unter: Domradio und Hamburger Abendblatt
Foto: Timur Emek/ddp
Der Missbrauchsskandal an Jesuitenkollegs und anderen katholischen Einrichtungen in Deutschland hat seit der Bekanntmachung "eine Dimension angenommen, die bisher nicht zu ahnen war", erklärte die vom Jesuitenorden mit dem Fall beauftragte Anwältin Raue bei ihrem ersten Zwischenbericht. Dabei reichten die Folgen des Missbrauchs laut Raue bis hin zum Selbstmord. Bis zu 120 Opfer haben sich bisher gemeldet. Es stehe außer Frage, daß die Anzahl jedoch noch steigen werde.