Angesicht der gefälschten Zahlen, mit denen sich Griechenland Eintritt in die Eurozone verschaffte, wird der Ruf lauter, der Statistikbehörde Eurostat mehr Einblick in nationale Daten zu geben.
Stattdessen verharrt die EU-Kommission auf einem härteren Sparkurs. Hier regt sich jedoch enormer Widerstand im hoch verschuldeten Griechenland.
Athen hatte sich verpflichtet, das Haushaltsdefizit über 12,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes im laufenden Jahr um vier Prozentpunkte zu verringern.
Der griechische Finanzminister Georgios Papaconstantinou ist jedoch davon nicht überzeugt: "Wenn wir heute neue Maßnahmen ankündigen, wird das die Märkte davon abhalten, Griechenland anzugreifen?" fragte Papaconstantinou.
Unterdessen herrscht in Griechenland Aufruhr und Protest der Bevölkerung.
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