Januar bat er in einem Brief an ehemalige Schüler der betroffenen Jahrgänge um Entschuldigung und rief dazu auf: "das Schweigen zu brechen". Offenbar sind derzeit sexuelle Straftaten auch an Jesuitenschulen in Hamburg, Bonn und im Schwarzwald begangen worden.
Die Anwältin der Opfer, Manuela Groll: "Jeden Tag melden sich bei mir weitere Betroffene", erklärte die Berlinerin: "Ich gehe längst von einer dreistelligen Opferzahl aus." Nach Angaben von Manuela Groll lehnen es viele Opfer ab, sich an die vom Jesuitenorden bestellte
Missbrauchsbeauftragte Ursula Raue wurde vom Jesuitenorden bezahlt und arbeitet für diesen. Daher sind Opfer befangen sich an sie zu wenden. Derzeit häten sich rund 30 Opfer an Raue gewandt.
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Foto: Timur Emek/ddp