Die Finanzminister von Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz werden heute Abend über die Bekämpfung der Steuerflucht diskutieren.
Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden wird Gastgeber des "informellen Abendessens" im abgelegenen Schloss Senningen sein. Er ließ im Vorfeld mitteilen, dass über den Verlauf der Gespräche strengstes Stillschweigen bewahrt werden solle. Offiziell stehen "internationale Finanzthemen" zur Debatte.
Bei den Gesprächen werden Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) und seine Gesprächspartner vor allen Dingen aber versuchen, den Steuer-Streit innerhalb der EU sowie zwischen der EU und den Nachbarstaaten beizulegen. Nach Angaben eines Sprechers des luxemburgischen Finanzministers soll es nach dem Treffen am Sonntagabend jedoch keine weiteren Informationen geben. Ein Streit zwischen Deutschland und der Schweiz war um den Kauf einer CD mit Daten mutmaßlicher Steuersünder ausgebrochen. Der Schweizer Nationalrat Alfred Heer drohte dabei mit der Veröffentlichung von Kontendaten deutscher Politiker: "Falls Deutschland gestohlene Bankdaten kauft, werden wir auf eine Gesetzesänderung hinarbeiten, dass sämtliche Schweizer Konten von deutschen Personen, die öffentliche Ämter bekleiden, offengelegt werden müssen", sagte Heer.
Mehr unter: n-tv.de und Luxemburger Wort
Foto: Axel Schmidt/ddp
Die Finanzminister von Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz werden heute Abend über die Bekämpfung der Steuerflucht diskutieren.
Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden wird Gastgeber des "informellen Abendessens" im abgelegenen Schloss Senningen sein. Er ließ im Vorfeld mitteilen, dass über den Verlauf der Gespräche strengstes Stillschweigen bewahrt werden solle. Offiziell stehen "internationale Finanzthemen" zur Debatte.
Bei den Gesprächen werden Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) und seine Gesprächspartner vor allen Dingen aber versuchen, den Steuer-Streit innerhalb der EU sowie zwischen der EU und den Nachbarstaaten beizulegen.