Gesundheitsminister Philipp Rösler steht unter großem Druck: Nach der CSU steht nun auch die CDU nicht hinter dem Reformprojekt der Kopfpauschale. Ein neues Gutachten des Bundesfinanzministerium besagt, dass gesetzlich Versicherte durch die Gesundheitsreform drastisch zusätzlich belastet würden. Damit müsste ein Drittel der Kassenversicherten den Sozialausgleich selbst bezahlen.
Die Kopfpauschale soll die gesetzliche Krankenversicherung von lohnabhängigen Beiträgen auf personenbezogene Beiträge umstellen. Arbeitskosten sollten damit verringert und Gesundheitskosten unabhängig vom Lohn gemacht werden. Doch um den Sozialausgleich zu finanzieren, müssten die Steuersätze enorm erhöht werden. Das bedeutet für die schwarz-gelben Koalition, dass eines ihrer größten Vorhaben zu scheitern droht. Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn ist stattdessen für einen schrittweisen Umstieg auf das Prämienmodell. Die Umstellung sei andernfalls nicht zu finanzieren.
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Foto: Mathias Schumacher/ddp
Gesundheitsminister Philipp Rösler steht unter großem Druck: Nach der CSU steht nun auch die CDU nicht hinter dem Reformprojekt der Kopfpauschale. Ein neues Gutachten des Bundesfinanzministerium besagt, dass gesetzlich Versicherte durch die Gesundheitsreform drastisch zusätzlich belastet würden. Damit müsste ein Drittel der Kassenversicherten den Sozialausgleich selbst bezahlen.
Die Kopfpauschale soll die gesetzliche Krankenversicherung von lohnabhängigen Beiträgen auf personenbezogene Beiträge umstellen.