Bei der Verhandlung war Liu Xiaobo vorgeworfen worden, einer der Gründer des "Charta 08" genannten Appells für demokratische Reformen und die Achtung der Menschenrechte in China gewesen zu sein. Der Bürgerrechtler bekam eine elfjährige Gefängnisstrafe. Dies war nach Angaben von Menschenrechtlern die höchste Strafe, welche ein Gericht in China bisher aufgrund "Agitation zum Sturz der Regierung" verhängt hat.
Auch der EU-Vertreter Simon Sharpe setzte sich vor dem Gerichtsgebäude für den Bürgerrechtler ein: China solle "das Schikanieren und die Inhaftierung anderer Unterzeichner der Charta 08 beenden".
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Foto: Angelina Ströbel