General Motors (GM) will in seinen europäischen Opel-Standorten ca. 2,7 Milliarden Euro Staatshilfe verlangen. Der US-Autokonzern hat bei Bund und Ländern eine Finanzspritze in Milliardenhöhe für seine Sanierung der deutschen Opel-Tochter beantragt. Die Bundesrepublik soll sich mit 1,5 Milliarden Euro an der Sanierung des Opels beteiligen.
Dabei werden in Deutschland rund 3900 Arbeitsplätze gestrichen. Das Vorhaben ist jedoch noch nicht mit der Arbeitnehmerseite, die einen Sanierungsbeitrag leisten soll, abgestimmt. Europaweit fallen damit 8300 Stellen weg, davon sind rund 1300 Stellen in der Verwaltung und 7000 in der Produktion betroffen.
Neben Staatshilfen verlangt GM-Chef Nick Reilly von den Mitarbeitern einen Sanierungsbeitrag von 265 Mio. Euro im Jahr von 2010 bis 2014. Dies wird von den Betriebsräten und Gewerkschaften derzeit abgelehnt, weil sie das Aus des belgischen Standorts Antwerpen nicht mittragen wollen. Reilly stellte in seinem heutigen Sanierungskonzept neben dem bereits angekündigten Ampera weitere Elektrofahrzeuge vor.
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Foto: Martin Oeser/ddp
General Motors (GM) will in seinen europäischen Opel-Standorten ca. 2,7 Milliarden Euro Staatshilfe verlangen. Der US-Autokonzern hat bei Bund und Ländern eine Finanzspritze in Milliardenhöhe für seine Sanierung der deutschen Opel-Tochter beantragt. Die Bundesrepublik soll sich mit 1,5 Milliarden Euro an der Sanierung des Opels beteiligen.
Dabei werden in Deutschland rund 3900 Arbeitsplätze gestrichen. Das Vorhaben ist jedoch noch nicht mit der Arbeitnehmerseite, die einen Sanierungsbeitrag leisten soll, abgestimmt.