Seit ihrem Amtsantritt im Jahre 2006 gab es Kritik an ihrer Amtsführung, besonders aus dem Präsidium des Zentralrats.
Der 77-Jährigen wurde der Vorwurf gemacht, sie sei zu sehr der Vergangenheit verhaftet und um das Gedenken an den Holocaust. Sie bemühe sich zu wenig um die Zukunft der jüdischen Gemeinden in Deutschland. Auch dass sie sich nicht genug in bundespolitische Debatten einmischte, kritisierten einige
Die Entscheidung über ihre Nachfolge ist noch nicht gefallen, die größten Chancen werden dem Vizepräsidenten Dieter Gaumann zugesprochen.
Charlotte Knobloch werde jedoch zunächst ihre Amtszeit beenden und bis November 2010 im Amt bleiben.
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Foto: Thomas Lohnes/ddp