Jetzt sind zwei deutsche Jesuitenpatres aufgefallen mit scharfer Kritik:
Pater von Gemmingen hat seinen Orden in einen unsäglichen Vergleich mit der Judenverfolgung gebracht, was er sofort zurücknehmen musste.
Pater Mennekes wirft dem Papst Hetze gegenüber homosexuellen Lebensgemeinschaften vor, was aber auch seitens der Ordens nicht für korrekturbedürftig gehalten wird.
Verstehen Sie so etwas?
Martin Lohmann: Nicht wirklich. Es macht traurig. Vermutlich geht das vielen so, auch und gerade jenen, die den Jesuiten viel zu verdanken haben.
Niemand beschädigt diesen Orden derzeit so sehr wie einzelne Jesuiten. Das ist tragisch. Aber für den Jesuitenorden gilt dasselbe wie für die Kirche:
Er besteht aus fehlbaren Menschen. Auch wenn sie großen Unsinn machen und Schaden anrichten: Es sind immer Einzelpersonen, nicht der Orden an sich.
Für den Vergleich mit der Judenverfolgung sollte man sich einfach nur schämen. Wie viel Nervosität muss da vorhanden sein, wenn man sich derart vergreift?
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Katholische Nachrichten
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Foto: Heike Lohmann