Ministerpräsident Horst Seehofer hat ein Treffen mit Peter Löscher, dem Siemens-Vorstandsvorsitzenden, angekündigt.
Damit will Seehofer auf den Technologiekonzern Siemens Druck ausüben, um zumindest einen Teil des vorgesehenen Stellenabbaus rückgängig machen zu können. Seehofer erklärte: „Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten“, denn "Jeder verlorene Job ist einer zu viel."
Auch Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) werde an dem Treffen teilnehmen. Von einer Möglichkeit alle Stellen zu retten gehe Seehofer zwar nicht aus, hoffe jedoch auf einen zeitlichen Aufschub, um soziale Härten beim Stellenabbau zu verringern. Siemens hatte im Januar angekündigt trotz positiver Geschäftszahlen Einschnitte bei ihrer Mitarbeiterzahlvorzunehmen.
Das bedeutet in Deutschland insgesamt rund 2.000 Arbeitsplätze für den Konzern.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) befassen sich nun mit dem Thema. Die unterfränkischen Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär (CSU) und Joachim Spatz (FDP) baten um Unterstützung für die betroffenen Mitarbeiter. Der Abbau der Arbeitsplätzen und die Verlagerung der Produktion nach Tschechien sei für den Landkreis ein großer Einschnitt.
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Foto: Mario Vedder/ddp
Ministerpräsident Horst Seehofer hat ein Treffen mit Peter Löscher, dem Siemens-Vorstandsvorsitzenden, angekündigt.
Damit will Seehofer auf den Technologiekonzern Siemens Druck ausüben, um zumindest einen Teil des vorgesehenen Stellenabbaus rückgängig machen zu können. Seehofer erklärte: „Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten“, denn "Jeder verlorene Job ist einer zu viel."
Auch Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) werde an dem Treffen teilnehmen. Von einer Möglichkeit alle Stellen zu retten gehe Seehofer zwar nicht aus, hoffe jedoch auf einen zeitlichen Aufschub, um soziale Härten beim Stellenabbau zu verringern.