Die Bundesregierung äußerte sich vorsichtig zum scheinbaren Einlenken des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad im Atomstreit. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte: "Wir werden alles daran messen, welche Taten folgen". Ahmadinedschad hatte am Dienstag angegeben, eine Forderung der Vereinten Nationen erfüllen zu wollen.
Der Iran werde demnach in Zukunft schwach angereichertes Uran in westliche Länder senden und es danach angereichert wieder entgegennehmen. Dadurch erhofft sich der Westen eine verbesserte Kontrolle der Atomtätigkeiten des Iran. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zeigte Einigkeit mit den Äußerungen der Kanzlerin: "Das Ende der Verweigerungshaltung muss mit Fakten unterlegt werden. Eine Rede allein ist keine belastbare Grundlage, um über weitere Schritte zu entscheiden".
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Die Bundesregierung äußerte sich vorsichtig zum scheinbaren Einlenken des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad im Atomstreit. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte: "Wir werden alles daran messen, welche Taten folgen". Ahmadinedschad hatte am Dienstag angegeben, eine Forderung der Vereinten Nationen erfüllen zu wollen.
Der Iran werde demnach in Zukunft schwach angereichertes Uran in westliche Länder senden und es danach angereichert wieder entgegennehmen.