Der Unmut über die vorgesehene Nachfolgeregelung an der Parteispitze hält die Linkspartei weiterhin in Atem. Die designierten Vorsitzenden der Linken, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst stoßen nicht in der gesamten Partei auf Begeisterung. Der ausgehandelte Kompromiss sei für die östlichen Landesverbände eine Zumutung, sagte Sachsen-Anhalts Linke-Vorsitzende Matthias Höhn.
Der Landtagsabgeordnete erklärte, er habe der neuen Doppelspitze mit Gesine Lötzsch und Klaus Ernstlediglich zugestimmt, um "Chaos zu verhindern". Weiterhin wurde auch beim Amt des Bundesgeschäftsführers eine Doppelführung vorgeschlagen, bestehend aus Werner Dreibus und Caren Lay. Dies führe jedoch nur zu Kompetenzstreitigkeiten, erklärte Höhn.Auch der Linksfraktionschef von Mecklenburg-Vorpommern, Helmut Holter, setzt sich gegen die geplante Teilung ein: "Ich bin der Meinung, dass das Amt die Bundesgeschäftsführung in einer Hand liegen sollte."
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Foto: Berthold Stadler/ddp
Der Unmut über die vorgesehene Nachfolgeregelung an der Parteispitze hält die Linkspartei weiterhin in Atem. Die designierten Vorsitzenden der Linken, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst stoßen nicht in der gesamten Partei auf Begeisterung. Der ausgehandelte Kompromiss sei für die östlichen Landesverbände eine Zumutung, sagte Sachsen-Anhalts Linke-Vorsitzende Matthias Höhn.
Der Landtagsabgeordnete erklärte, er habe der neuen Doppelspitze mit Gesine Lötzsch und Klaus Ernstlediglich zugestimmt, um "Chaos zu verhindern".