Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat eine Initiative zur Begrenzung der Arzneimittelausgaben von Krankenkassen angekündigt. Die Debatte war durch Forderungen der Krankenkassen nach einem Zusatzbeitrag von Versicherten über 8 Euro eingeleitet worden. Aufgrund des Geldmangels in Millionenhöhe, sei dieser Zusatz nötig, argumentieren die Krankenkassen.
Diese Forderungen werden nun überprüft. Rösler hat Kassen und Pharmaverbände ins Ministerium geladen, um über eine Begrenzung des Zusatzbeitrages zu sprechen. Der Minister machte deutlich, dass der Nutzen eines Präparates gegenüber den Kosten abgewogen werden müsse: "Denn ich bin nicht dafür verantwortlich, dass die Pharmaunternehmen ihre Gewinnmargen mit neuen Präparaten hoch halten, sondern dafür, dass sie innovative Medikamente auf den Markt bringen, die den Patienten nützen.", erklärte Rösler.
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Foto: Timur Emek/ddp
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat eine Initiative zur Begrenzung der Arzneimittelausgaben von Krankenkassen angekündigt. Die Debatte war durch Forderungen der Krankenkassen nach einem Zusatzbeitrag von Versicherten über 8 Euro eingeleitet worden. Aufgrund des Geldmangels in Millionenhöhe, sei dieser Zusatz nötig, argumentieren die Krankenkassen.
Diese Forderungen werden nun überprüft. Rösler hat Kassen und Pharmaverbände ins Ministerium geladen, um über eine Begrenzung des Zusatzbeitrages zu sprechen.