„Mit dieser Entscheidung wird endlich anerkannt, dass deutsche Homeschooler eine gesellschaftliche Gruppe sind, die von einer westlichen Demokratie verfolgt wird. Es ist peinlich für Deutschland, denn ein westliches Land sollte grundlegende Menschenrechte achten und dazu gehört die Berechtigung der Eltern, ihre eigenen Kinder großzuziehen und zu bilden. Wir hoffen, dass Deutschland nach dieser Entscheidung aufhören wird, Homeschooler zu verfolgen.“
Auch das deutsche Netzwerk Bildungsfreiheit (www.netzwerk-bildungsfreiheit.de) geht davon aus, dass diese Entscheidung eine Liberalisierung der deutschen Rechtssprechung zur Folge haben wird. "Diese Entscheidung verdeutlicht dem Rest der Welt, dass der deutsche Staat hier außerhalb des für westliche Staaten üblichen Standards agiert... Die Entscheidung für Romeikes ... ist eine ernste Warnung an die deutschen Behörden, ihre Vorgehensweise zu ändern und die Elternrechte zu respektieren. Wir hoffen, dass die Entscheidung ein deutliches Signal an die Behörden in Deutschland sendet, rasch etwas zu ändern!”
Homeschool-Mutter Dagmar Neubronner (www.bildunginfreiheit.de) rief Eltern dazu auf, sich im Interesse aller Kinder für Bildungsfreiheit einzusetzen, von der das gesamte deutsche Bildungssystem nur profitieren werde: "Solange es kein Entrinnen vor dem Besuch deutscher Schulen gibt, werden diese nicht grundlegend besser werden - Monopolrechte sind nie gut für die Qualität."
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Foto: geralt/photoopia