Nur wenig drang aus dem Kanzleramt über ein Treffen, das im politischen Berlin mit Spannung erwartet wurde. In "bester Atmosphäre" sei das Sechs-Augen-Gespräch zwischen den Parteichefs der schwarz-gelben Koalition, Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Guido Westerwelle (FDP) abgelaufen. Bei dem zweieinhalbstündigen "Meinungsaustausch" am Sonntagnachmittag, für den die Bezeichnung "Krisengipfel" beharrlich vermieden wurde, sind offenbar die Themen, bei denen es zuletzt heftig geknirscht hatte zwischen den Partnern, auf den Tisch gekommen: Steuerpolitik, Gesundheitspolitik und der Fall Steinbach.
Über die genauen Inhalte des "internen Termins" sei Vertraulichkeit vereinbart worden, ließ die Koalitionsspitze danach einen Sprecher verlauten. Vor dem Gespräch hatte FDP-Chef Westerwelle die Union noch gemahnt, ihre Gegner in den Reihen von SPD, Linkspartei und Grünen zu suchen und nicht beim Koalitionspartner.
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Foto: Marcus Brandt/ddp
Nur wenig drang aus dem Kanzleramt über ein Treffen, das im politischen Berlin mit Spannung erwartet wurde. In "bester Atmosphäre" sei das Sechs-Augen-Gespräch zwischen den Parteichefs der schwarz-gelben Koalition, Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Guido Westerwelle (FDP) abgelaufen. Bei dem zweieinhalbstündigen "Meinungsaustausch" am Sonntagnachmittag, für den die Bezeichnung "Krisengipfel" beharrlich vermieden wurde, sind offenbar die Themen, bei denen es zuletzt heftig geknirscht hatte zwischen den Partnern, auf den Tisch gekommen: Steuerpolitik, Gesundheitspolitik und der Fall Steinbach.