Es wird bei dem heutigen "internen Termin" daher stark von einem Krisengipfel gesprochen, dies dementieren die Gesprächspartner. Ein Anliegen des CSU-Chefs ist vor allem das Bild der Öffentlichkeit von der schwarz-gelben Koalition:
"Ich glaube, dass wir vor allem in der Kommunikation synchroner auftreten müssen. Das heißt nicht, dass es nicht hier und dort einmal eine Diskussion geben kann. Die ständigen Zwischenrufe aus der "zweiten und dritten Reihe" müssten aber aufhören", sagte Seehofer.
Partei-Vize Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) rechtfertigte den rauen Tonfall entschuldigend:
"Es ist völlig normal, und darauf hat Guido Westerwelle auch schon hingewiesen, dass es am Anfang etwas ruckeln kann, dass es gelegentlich auch mal knirscht und, dass - gerade am Jahresanfang um Kreuth und das Dreikönigstreffen - der Tonfall etwas rauer ist", sagte Guttenberg.
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Foto: Michael Gottschalk/ddp