Die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, hat einen möglichen Verzicht auf einen Sitz im Stiftungrat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" für sich selbst angedeutet. Der BdV gehe diesen Schritt, um den gordischen Knoten im Streit um ihre Person aufzulösen, so Steinbach gegenüber der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Im Gegenzug erwartet der BdV offenbar mehr als die bislang zugestandnen drei Sitze im Rat der Stiftung, die das künftige Zentrum gegen Vertreibungen tragen soll, sowie ein Ende der "politischen Bevormundung". Außenminister Guido Westerwelle (FDP), der die Personalie Steinbach abgelehnt hat, kündigte in den ARD Tagesthemen an, den neuen BdV-Vorschlag "konstruktiv zu prüfen".
Aus der CSU kamen erneut unterstützende Stimmen für den BdV.
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Foto: Michael Gottschalk/ddp
Die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, hat einen möglichen Verzicht auf einen Sitz im Stiftungrat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" für sich selbst angedeutet. Der BdV gehe diesen Schritt, um den gordischen Knoten im Streit um ihre Person aufzulösen, so Steinbach gegenüber der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Im Gegenzug erwartet der BdV offenbar mehr als die bislang zugestandnen drei Sitze im Rat der Stiftung, die das künftige Zentrum gegen Vertreibungen tragen soll, sowie ein Ende der "politischen Bevormundung".