Auf der Münchener Sicherheitskonferenz wurde am Sonntag die neue Strategie der USA im Bezug auf den Krieg in Afghanistan skizziert. Mehr internationlae Truppen und eine Aufstockung der afghanischen Armee sind zwei Hauptziele. Zudem betrachten die USA die Region Afghanistan und Nord-West-Pakistan als einen Konfliktschauplatz.
München 8. Februar. Auf der 49. Münchner Sicherheitskonfernz trafen sich am Sonntag Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) und der afghanische Präsident Hamid Karsai mit dem amerikanischen sicherheitsberater Jack Jones, dem Sonderbeauftragten Richard Holbrooke und dem US-Oberkommandierenden General David Petraeus. Es wurde festgestellt, dass die Amerikaner sowohl Afghanistan als auch Teile Pakistans als einen einzigen Kriegsschauplatz betrachten, auf welchem die Auseinanderstezung um einen stabilen Staat geführt werden müsse. Dies könnte die Ausweitung der militärischen Operation über die Grenzen Pakistans hinaus bedeuten. Deutschland bleibt bei seiner Position keine weiteren Soldaten zu entsenden, allerdings will Minister Jung die Wirtschafthilfe aufstocken und weiter Polizeiausbilder in die Region beordern. Mehr ISAF-Soldaten soll es trotzdem geben, ebenso wie eine Vergrößerung der afghanischen Armee.
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Auf der Münchener Sicherheitskonferenz wurde am Sonntag die neue Strategie der USA im Bezug auf den Krieg in Afghanistan skizziert. Mehr internationlae Truppen und eine Aufstockung der afghanischen Armee sind zwei Hauptziele. Zudem betrachten die USA die Region Afghanistan und Nord-West-Pakistan als einen Konfliktschauplatz.
München 8. Februar. Auf der 49. Münchner Sicherheitskonfernz trafen sich am Sonntag Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) und der afghanische Präsident Hamid Karsai mit dem amerikanischen sicherheitsberater Jack Jones, dem Sonderbeauftragten Richard Holbrooke und dem US-Oberkommandierenden General David Petraeus.