Niedersachsen droht, das Steuerpaket der Bundesregierung bei der Abstimmung im Bundesrat am 18. Dezember abzulehnen. Ministerpräsident Wulff (CDU) verwahrt sich dagegen, dass die Kanzlerin Sonderregelungen für Schleswig-Holstein vereinbaren will. "Vergünstigungen, die für ein schwarz-gelb regiertes Land gelten, müssen für alle Länder gelten" sagte er gegenüber dem Handelsblatt.
Zuvor hatten bereits die Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Sachsens und des Saarland Ausgleichsleistungen des Bundes für ihre Zustimmung zum "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" gefordert. Ebenso wie der Deutsche Städte- und Gemeindebund für die Kommunen. Sonntag soll es weitere Verhandlungen der Bundesregierung mit den schwarz-gelben Bundesländern geben, vor allem mit Peter Harry Carstensen (Schleswig-Holstein. Christian Wulff lehnt eine wie auch immer geartete Sonderlösung rundweg ab.
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Niedersachsen droht, das Steuerpaket der Bundesregierung bei der Abstimmung im Bundesrat am 18. Dezember abzulehnen. Ministerpräsident Wulff (CDU) verwahrt sich dagegen, dass die Kanzlerin Sonderregelungen für Schleswig-Holstein vereinbaren will. "Vergünstigungen, die für ein schwarz-gelb regiertes Land gelten, müssen für alle Länder gelten" sagte er gegenüber dem Handelsblatt.
Zuvor hatten bereits die Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Sachsens und des Saarland Ausgleichsleistungen des Bundes für ihre Zustimmung zum "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" gefordert.