Der ehemalige DDR-Ministerpräsident und Rechtsanwalt Lothar de Maiziére will für sich eine "Ehrenpension" von 800 Euro monatlich erstreiten. Nachdem Willy Schreiber (Autor des gerade neuerschienenen Buches "Im Visier - Chronik einer Flucht") bei der zuständigen Behörde gegen eine "Ehrenpension für diesen Stasizuträger" protestiert hat, wurde dieser "Fall de Maiziére" sofort gestoppt und wird nun durch die Bundesfinanzbehörde geprüft.
Mit neu erschlossenen (2008) und ungeschwärzten BStU-Unterlagen (Stasi-Akten) kann Schreiber nachweisen, dass de Maiziére ihn durch Falschaussagen beim MfS denunziert hatte, was zu Schreibers Flucht aus Ost-Berlin und weiterer Verfolgung im Westen geführt hat.
In dem im Oktober 2009 neu erschienenen Buch "Im Visier - Chronik einer Flucht" ist die zehn Jahre andauernde Flucht und Verfolgung von Willy Schreiber durch MfS/Stasi mit schriftlicher Bestätigung zur "Liquidierung" auf frischer Tat (Mordauftrag) und viele weitere erfolgte Unmenschlichkeiten dieser Diktatur niedergeschrieben. So auch das inhumane Verhalten des Lothar de Maiziére.
"Im Visier" - Chronik einer Flucht, TvR Medienverlag ISSB 978-3940431-14-1 finden Sie z.B. hier
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Münchner Merkur
Foto: Norbert Millauer/ddp
Der ehemalige DDR-Ministerpräsident und Rechtsanwalt Lothar de Maiziére will für sich eine "Ehrenpension" von 800 Euro monatlich erstreiten. Nachdem Willy Schreiber (Autor des gerade neuerschienenen Buches "Im Visier - Chronik einer Flucht") bei der zuständigen Behörde gegen eine "Ehrenpension für diesen Stasizuträger" protestiert hat, wurde dieser "Fall de Maiziére" sofort gestoppt und wird nun durch die Bundesfinanzbehörde geprüft.
Mit neu erschlossenen (2008) und ungeschwärzten BStU-Unterlagen (Stasi-Akten) kann Schreiber nachweisen, dass de Maiziére ihn durch Falschaussagen beim MfS denunziert hatte, was zu Schreibers Flucht aus Ost-Berlin und weiterer Verfolgung im Westen geführt hat.