Unter den 142 Opfern, die bei dem Luftschlag der Bundeswehr in Afghanistan ums Leben kamen, sollen, laut einem Bericht des Internationalen Roten Kreuzes (ICRC), auch 74 Zivilisten gewesen sein. Der Bericht habe Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, bereits vor dessen Billigung des Angriffs, vorgelegen, heißt es nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Stern“.
Guttenberg sieht sich nun in Erklärungsnot. Vergangene Woche bewertet er das umstrittenen NATO-Bombardements auf entführte Tanklaster bei Kundus in Afghanistan neu. Auch fußend auf dem ICRC-Bericht, erklärte er den Angriff für unangemessen.
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(Foto: Khar Mohammad/ddp)
Unter den 142 Opfern, die bei dem Luftschlag der Bundeswehr in Afghanistan ums Leben kamen, sollen, laut einem Bericht des Internationalen Roten Kreuzes (ICRC), auch 74 Zivilisten gewesen sein. Der Bericht habe Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, bereits vor dessen Billigung des Angriffs, vorgelegen, heißt es nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Stern“.