Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat seine bisherigen Aussagen zum Luftschlag auf zwei Tanklaster in Afghanistan korrigiert. Vor dem Bundestag bezeichnete er die Aktion gestern als "nicht angemessen". Dies habe eine Sichtung neuer Unterlagen ergeben. Den zuständigen Offizier, der den Angriff befohlen hatte, bei dem neben Taliban-Kämpfern auch zahlreiche Zivilisten starben, nahm Guttenberg in Schutz.
Kurz nach seinem Amtsantritt hatte Guttenberg noch von einer angemessenen Aktion mit Verfahrensfehlern gesprochen. Die zusätzlichen Berichte wiesen jedoch auf Fehler und Alternativen hin, so Guttenberg. Diese Dokumente seien ihm vorenthalten worden. Die hierfür verantwortlichen Personen, Generalinspekteur Schneiderhan und Staatssekretär Wichert, wurden am Donnerstag aus dem Dienst entlassen.
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Foto: Joerg Koch/ddp
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat seine bisherigen Aussagen zum Luftschlag auf zwei Tanklaster in Afghanistan korrigiert. Vor dem Bundestag bezeichnete er die Aktion gestern als "nicht angemessen". Dies habe eine Sichtung neuer Unterlagen ergeben. Den zuständigen Offizier, der den Angriff befohlen hatte, bei dem neben Taliban-Kämpfern auch zahlreiche Zivilisten starben, nahm Guttenberg in Schutz.