Der Daimler-Konzern verlagert die Produktion seines verkaufsstärksten Modells, der Mercedes C-Klasse, ab 2014 teilweise in die USA. Das beschloss gestern das Daimler-Management trotz Protesten von Arbeitnehmervertretern. Damit verliert das Werk Sindelfingen bei Stuttgart seine wichtigste Baureihe. Ausschlaggebend für die Entscheidung soll neben dem für Exporte in die USA ungünstigen Dollar-Kurs auch die Tatsache sein, dass deutlich mehr Mercedes-Autos in Westeuropa produziert als verkauft werden.
Zudem ist das Daimler-Werk im US-Bundesstaat Alabama derzeit nicht ausgelastet. Die C-Klasse wäre neben den Kompaktwagen der A- und B-Klasse die dritte Modellreihe, die hauptächlich außerhalb Deutschlands produziert wird. Der Betriebsrat kündigte weitere Gegenwehr gegen die Entscheidung an.
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Foto: Michael Latz/ddp
Der Daimler-Konzern verlagert die Produktion seines verkaufsstärksten Modells, der Mercedes C-Klasse, ab 2014 teilweise in die USA. Das beschloss gestern das Daimler-Management trotz Protesten von Arbeitnehmervertretern. Damit verliert das Werk Sindelfingen bei Stuttgart seine wichtigste Baureihe. Ausschlaggebend für die Entscheidung soll neben dem für Exporte in die USA ungünstigen Dollar-Kurs auch die Tatsache sein, dass deutlich mehr Mercedes-Autos in Westeuropa produziert als verkauft werden.