Siemens fordert rund sechs Millionen Euro Schadensersatz von seinem ehemaligen Vorstandschef Heinrich von Pierer. Vorwürfe des Unternehmens gegen den Ex-Chef sind offenbar Korruptions- und Schmiergeldvorfälle. Dieser lehnt jegliche Zahlungen an das von Stellenabbau betroffene Unternehmen jedoch ab:
"Wir werden die geforderte Summe in Höhe von sechs Millionen Euro nicht zahlen, da es die zwölf- beziehungsweise dreifache Summe wäre, die andere Vorstände gezahlt haben“, sagte Pierers Anwalt Sven Thomas.
Es wird von Beteiligten nicht davon ausgegangen, dass es bei der am nächsten Mittwoch vorgesehenen Aufsichtsratsitzung zu einer Einigung kommen werde. "Das sei aussichtslos", hieß es unter den Beteiligten.
Die Klage gegen von Pierer solle vor der nächsten Aktionärsversammlung Ende Januar eingereicht werden.
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Foto: Timm Schamberger/ddp
Siemens fordert rund sechs Millionen Euro Schadensersatz von seinem ehemaligen Vorstandschef Heinrich von Pierer. Vorwürfe des Unternehmens gegen den Ex-Chef sind offenbar Korruptions- und Schmiergeldvorfälle. Dieser lehnt jegliche Zahlungen an das von Stellenabbau betroffene Unternehmen jedoch ab:
"Wir werden die geforderte Summe in Höhe von sechs Millionen Euro nicht zahlen, da es die zwölf- beziehungsweise dreifache Summe wäre, die andere Vorstände gezahlt haben“, sagte Pierers Anwalt Sven Thomas.