Nach dem heutigen Rücktritt von Arbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) kündigte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) an, dem Parlament „ein Höchstmaß an Transparenz“ zu bieten. "Alles, was mir vorliegt, werde ich dem Parlament zugänglich machen.“, sagte zu Guttenberg.
In der Sondersitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestages war man zur Aufklärung der Informationslücken zusammengekommen.
Guttenberg war geladen Angaben zu machen, warum sein Vorgänger Frank Josef Jung (CDU) offenbar über zivile Opfer nicht informiert war.
Bei diesem Luftangriff in Afghanistan im September sollen bis zu 142 Menschen getötet worden sein, darunter auch eine bis jetzt ungewisse Anzahl von Zivilisten. Guttenberg erklärte, er habe Konsequenzen gezogen und Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan aus dem Amt entlassen, auf dessen Rücktrittsersuch hin.
Das letzte Wort bei der Personalie Jung wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben. Sie empfing heute Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und vermied trotz konkreter Fragen direkte Antworten zu ihrer Position bezüglich des derzeitigen Arbeitsministers Jung. Philipp Mißfelder verstrickt sich als außenpolitischer Sprecher der Union in Widersprüche beim Versuch dem Parteikollegen Jung den Rücken zu stärken:
"Im Grunde gibt eskeine Erklärung dafür", sagte Mißfelder.
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Foto: Berthold Stadler/ddp
Nach dem heutigen Rücktritt von Arbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) kündigte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) an, dem Parlament „ein Höchstmaß an Transparenz“ zu bieten. "Alles, was mir vorliegt, werde ich dem Parlament zugänglich machen.“, sagte zu Guttenberg.
In der Sondersitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestages war man zur Aufklärung der Informationslücken zusammengekommen.
Guttenberg war geladen Angaben zu machen, warum sein Vorgänger Frank Josef Jung (CDU) offenbar über zivile Opfer nicht informiert war.
Bei diesem Luftangriff in Afghanistan im September sollen bis zu 142 Menschen getötet worden sein, darunter auch eine bis jetzt ungewisse Anzahl von Zivilisten.