Auch nach dem Vier-Augen-Gespräch finden der Außenminister Guido Westerwelle (FDP) un die Vertriebenenchefin Erika Steinbach (CDU) nicht zueinander. Westerwelle machte deutlich, daß er die Berufung von Steinbach in den Beirat der Stftung "Flucht-Vertreibung-Versöhnung" nicht akzeptiere.
Der Personalstreit sorgt seit mehreren Wochen in der schwarz-gelben Koalition für Mißstimmung. Die Bedenken des Außenministers Westerwelle leiten sich von der massiven Kritik Polens gegen die CDU-Politikerin. Diese hatte sich im Bundestag gegen die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze ausgeprochen. Am Donnerstag hatte es ein Gespräch am Rande der Bundestagssitzung zwischen Westerwelle und Steinbach gegeben. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts erklärte, es sei "ein Austausch der unterschiedlichen Meinungen in gegenseitigem Respekt" gewesen. Damit haben sich die Hoffnungen der Union nicht erfüllt. Diese hatten sich für Steinbach starkgemacht und sich einiges vom Vier-Augen-Gespräch erwartet.
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Foto: Michael Gottschalk/ddp
Auch nach dem Vier-Augen-Gespräch finden der Außenminister Guido Westerwelle (FDP) un die Vertriebenenchefin Erika Steinbach (CDU) nicht zueinander. Westerwelle machte deutlich, daß er die Berufung von Steinbach in den Beirat der Stftung "Flucht-Vertreibung-Versöhnung" nicht akzeptiere.
Der Personalstreit sorgt seit mehreren Wochen in der schwarz-gelben Koalition für Mißstimmung. Die Bedenken des Außenministers Westerwelle leiten sich von der massiven Kritik Polens gegen die CDU-Politikerin. Diese hatte sich im Bundestag gegen die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze ausgeprochen.