Die USA wünschen sich, dass ihre Ermittler freien Zugang auf diese Swift-Daten bekommen. Das Abkommen sieht vor, dass bei Anfragen aus den Vereinigten Staaten die Daten herausgegebenen werden und dann auch den Sicherheits- und Antiterrorbehörden der EU-Mitgliedstaaten sowie Europol oder Eurojust zugänglich gemacht werden. Jeder EU-Bürger muß dann also damit rechnen, dass bei einer Bank-Überweisung seine persönlichen Daten an EU- und US-Sicherheitsbehörden weitergegeben werden.
Das Abkommen soll am 30. November von den Justiz- und Innenministern der EU beschlossen werden. Pikantes Detail: Ab dem 1. Dezember tritt der Lissabonvertrag in Kraft, der dem EU-Parlament eine Mitsprache bei solchen Abkommen einräumt - allerdings nicht rückwirkend.
Mehr bei Spiegel Online
Foto: S. Hofschläger/pixelio