Wegen wiederholter Manipulationen bei der Berechnung des eigenen Haushaltsdefizites haben die Finanzminister der Europäischen Union (EU) die griechische Regierung förmlich gerügt. Die Minister verlangen dringende Maßnahmen, um das Vertrauen in die statistischen Daten Griechenlands wieder herzustellen. Das griechische Haushaltsdefizit liegt derzeit bei 12,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Der Vertrag von Maastricht verlangt ein Haushaltsdefizit von maximal drei Prozent. Die drastische Höhe der Neuverschuldung wurde erst mit dem kürzlich erfolgten Regierungswechsel in Griechenland bekannt.
Bereits seinen Beitritt zur Gruppe der Euro-Länder hatte sich Griechenland mit falschem Zahlenmaterial erschlichen.
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Foto: Johannes Eisele/ddp-Archiv
Wegen wiederholter Manipulationen bei der Berechnung des eigenen Haushaltsdefizites haben die Finanzminister der Europäischen Union (EU) die griechische Regierung förmlich gerügt. Die Minister verlangen dringende Maßnahmen, um das Vertrauen in die statistischen Daten Griechenlands wieder herzustellen. Das griechische Haushaltsdefizit liegt derzeit bei 12,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Der Vertrag von Maastricht verlangt ein Haushaltsdefizit von maximal drei Prozent. Die drastische Höhe der Neuverschuldung wurde erst mit dem kürzlich erfolgten Regierungswechsel in Griechenland bekannt.
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