Über die Kritik an ihm aus Deutschland, die im Zuge der Wiederaufnahme des Holcaust-Leugners Richard Williamson laut geworden war, zeigte sich Papst Benedikt gestern gegenüber dem Bundestagsabgeordneten Geog Brunnhuber (CDU) "geradezu entsetzt", berichtete dieser der Financial Times Deutschland. In Rom herrsche der Eindruck, dass in Deutschland nun alle antikatholischen Resentiments zum Vorschein kämen, so Brunnhuber weiter. Auch Bundestagspräsident Norbert Lammert verteidigte Bendedikt im Hamburger Abendblatt. Vieles, was dem Papst unterstellt werde, sei beinahe bösartig. Gestern forderte der Vatikan den umstrittenen Bischof Williamson von der Piusbruderschaft auf, seine Aussagen zum Holocaust öffentlich zu widerrufen. Zuvor hatte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel eine solche Reaktion des Vatikans angemahnt.
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WELT ONLINE
Foto: Uwe Meinhold/ddp-Archiv
Über die Kritik an ihm aus Deutschland, die im Zuge der Wiederaufnahme des Holcaust-Leugners Richard Williamson laut geworden war, zeigte sich Papst Benedikt gestern gegenüber dem Bundestagsabgeordneten Geog Brunnhuber (CDU) "geradezu entsetzt", berichtete dieser der Financial Times Deutschland. In Rom herrsche der Eindruck, dass in Deutschland nun alle antikatholischen Resentiments zum Vorschein kämen, so Brunnhuber weiter. Auch Bundestagspräsident Norbert Lammert verteidigte Bendedikt im Hamburger Abendblatt. Vieles, was dem Papst unterstellt werde, sei beinahe bösartig. Gestern forderte der Vatikan den umstrittenen Bischof Williamson von der Piusbruderschaft auf, seine Aussagen zum Holocaust öffentlich zu widerrufen. Zuvor hatte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel eine solche Reaktion des Vatikans angemahnt.
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