Die italienische Regierung hat Berufung gegen das Kruzifix-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte eingelegt. Das Gericht hatte am Dienstag einer Klägerin Recht gegeben, die sich in Italien vergeblich gegen Kreuze an öffentlichen Schulen gewandt hatte.
Das Gericht begründete sein Urteil damit, das Kreuzessymbol verletze die Erziehungsrechte der Eltern und die Religionsfreiheit der Kinder. Die italienische Bischofskonferenz äußerte laut "Kath.net" in einer Stellungnahme "Bitterkeit und Verblüffung" über die Entscheidung. Vatikan-Sprecher Frederico Lombardi erklärte, das Gericht verkenne die Rolle des Christentums für die Formung der europäischen Identität.
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(Foto: stihl024/pixelio.de)
Die italienische Regierung hat Berufung gegen das Kruzifix-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte eingelegt. Das Gericht hatte am Dienstag einer Klägerin Recht gegeben, die sich in Italien vergeblich gegen Kreuze an öffentlichen Schulen gewandt hatte.
Das Gericht begründete sein Urteil damit, das Kreuzessymbol verletze die Erziehungsrechte der Eltern und die Religionsfreiheit der Kinder. Die italienische Bischofskonferenz äußerte laut "Kath.net" in einer Stellungnahme "Bitterkeit und Verblüffung" über die Entscheidung. Vatikan-Sprecher Frederico Lombardi erklärte, das Gericht verkenne die Rolle des Christentums für die Formung der europäischen Identität.
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