Noch keinen ganzen Tag im Amt als Bundesverteidigungsminister muß sich Karl Theodor zu Guttenberg (CSU) gleich mit äußerst prekären Sachverhalten auseinandersetzen. Der NATO-Bericht zum von der Bundeswehr angeforderten Luftangriff auf zwei Tankwagen in Afghanistan liegt nun vor.
Vorab hatte es bereits Gerüchte gegeben, der zuständige Bundeswehroberst würde durch den Bericht schwer belastet. Die Generalstaatsanwaltschaft in Sachsen prüft derzeit, ob ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet wird. Mit dem Bericht dürfte zu Guttenberg auch erneut mit der Diskussion um den Afghanistan-Einsatz im Allgemeinen und die juristische Lage der Soldaten im Besonderen gezogen werden. Der Bundeswehrverband fordert bereits die Mission anders zu stellen, so dass man dem Kriegsvölkerrecht unterliege.
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Foto: M. Gottschalk/ddp
Noch keinen ganzen Tag im Amt als Bundesverteidigungsminister muß sich Karl Theodor zu Guttenberg (CSU) gleich mit äußerst prekären Sachverhalten auseinandersetzen. Der NATO-Bericht zum von der Bundeswehr angeforderten Luftangriff auf zwei Tankwagen in Afghanistan liegt nun vor.
Vorab hatte es bereits Gerüchte gegeben, der zuständige Bundeswehroberst würde durch den Bericht schwer belastet.