Der Berliner Bischof Wolfgang Huber scheidet aus Altergründen als Ratsvossitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aus. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Robert Zollitsch, hat zum Auftakt einer Tagung der EKD-Synode nochmals ausdrücklich dessen Verdienste um die Ökumene gewürdigt. Favoritin für die Nachfolge als "Gesicht der evangelischen Kirche" ist die Hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann, deren Popularität auch ihre Scheidung keinen Abbruch getan hat.
Viel wichtiger scheint der EKD zu sein, dass man mit Käßmann eine bekannte Persönlichkeit an der Spitze hätte, die die Sache der rund 25 Millionen evangelischen Christen in Deutschland vertreten kann. Zudem gilt die Bischöfin als jemand, der zwischen Kirchenführung und Basis vermitteln kann. Huber waren dagegen zuletzt viele Eigenmächtigkeiten in Bezug auf den Kurs der EKD vorgeworfen worden. Morgen soll dann die Entscheidung über seine Nachfolge fallen. Sollte es Käßmann werden darf sie sich auf jeden Fall mit einer schrumpfenden Mitgliederzahl und dadurch ausgelösten Mindereinnahmen von etwa 500 Millionen Euro herumschlagen.
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Foto: Norbert Neetz/epd/Pool/ ddp
Der Berliner Bischof Wolfgang Huber scheidet aus Altergründen als Ratsvossitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aus. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Robert Zollitsch, hat zum Auftakt einer Tagung der EKD-Synode nochmals ausdrücklich dessen Verdienste um die Ökumene gewürdigt. Favoritin für die Nachfolge als "Gesicht der evangelischen Kirche" ist die Hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann, deren Popularität auch ihre Scheidung keinen Abbruch getan hat.
Viel wichtiger scheint der EKD zu sein, dass man mit Käßmann eine bekannte Persönlichkeit an der Spitze hätte, die die Sache der rund 25 Millionen evangelischen Christen in Deutschland vertreten kann. Zudem gilt die Bischöfin als jemand, der zwischen Kirchenführung und Basis vermitteln kann. Huber waren dagegen zuletzt viele Eigenmächtigkeiten in Bezug auf den Kurs der EKD vorgeworfen worden. Morgen soll dann die Entscheidung über seine Nachfolge fallen. Sollte es Käßmann werden darf sie sich auf jeden Fall mit einer schrumpfenden Mitgliederzahl und dadurch ausgelösten Mindereinnahmen von etwa 500 Millionen Euro herumschlagen.
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