Der Koalitionsvertrag ist unterschrieben. Damit wurde die erste schwarz-gelbe Koalition auf Bundesebene seit nunmehr 11 Jahren besiegelt. Doch trotz aller betonten "gemeinsamkeiten" gibt es doch Unterschiede in der Wahrnehmung. Während Guido Westerwelle (FDP) und Horst Seehofer (CSU) die "Handschrift" des Vertrages jeweils für ihre eigene Partei reklamierten, während in der CDU bemängelt wurde, die beiden "Kleinen" hätten sich zu weitgehend durchgesetzt.
In diese lamento stimmten vor allem die beiden Ministerpräsidenten Roland Koch und Peter Müller (beide CDU) ein. Beide mahnten eine innerparteiliche Debatte an, um "wieder Volkspartei" zu werden. Auch den Bereich der Steuersenkungen sehen die beiden kritisch. Dies zeigt bereits die künftige Abhängigkeit von Kanzlerin Angela Merkel von den CDU-ministerpräsidenten, ohne die viele Koalitionspläne nicht machbar sind.
Mehr bei Zeit Online
Hamburger Abendblatt
Kein Elan bei der Union befindet handelsblatt.com
Foto: M. Gottschalk/ddp
Der Koalitionsvertrag ist unterschrieben. Damit wurde die erste schwarz-gelbe Koalition auf Bundesebene seit nunmehr 11 Jahren besiegelt. Doch trotz aller betonten "gemeinsamkeiten" gibt es doch Unterschiede in der Wahrnehmung. Während Guido Westerwelle (FDP) und Horst Seehofer (CSU) die "Handschrift" des Vertrages jeweils für ihre eigene Partei reklamierten, während in der CDU bemängelt wurde, die beiden "Kleinen" hätten sich zu weitgehend durchgesetzt.
In diese lamento stimmten vor allem die beiden Ministerpräsidenten Roland Koch und Peter Müller (beide CDU) ein.