Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Minister werden einen speziellen, verstärkerfreien Impfstoff gegen die Schweinegrippe verabreicht bekommen. Das Präparat enthält keine wirkungsverstärkenden Zusatzstoffe und weist somit weniger Nebenwirkungen auf. Ärzte und Sozialverbände rügen bereits die Zweiklassen-Impfung und fordern einen einheitlichen Wirkstoff. Darüber hinaus glauben immer mehr Ärzte, die Deutschen würden durch die Impfung zu Teilnehmern an einem großen Experiment der pharmazeutischen Industrie.
Bei der Präsidentin des Sozialverbandes VdK Ulrike Maschner steht die Sonderimpfung für die Regierung in der Kritik. „Da verstärkt sich bei vielen Menschen der Eindruck, sie seien Patienten zweiter Klasse. Das zeugt von wenig Fingerspitzengefühl," sagte sie der Bild-Zeitung.Auch Mediziner halten die Vergabe verschiedener Impfstoffe für unangemessen und skandalös. Der Impfstoff Pandemrix sei ausreichend getestet und weise keine bedenklichen Nebenwirkungen auf, heißt es seitens der Pharmakonzerne.
Derzeit keine Impf-Empfehlung
Soweit bekannt ist das Präparat jedoch nicht an unter dreijährigen Patienten erprobt worden. Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, sagt sogar, er empfehle seinen Patienten derzeit keine Impfung, man sei "unglücklich über diese Impfkampagne". Die Regierung habe sich durch eine Kampagne der Pharmaindustrie täuschen lassen.
Lesen Sie mehr unter tagesspiegel.de
zur generellen Kritik an der Impfung bei Spiegel Online
Foto: tommyS/pixelio
Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Minister werden einen speziellen, verstärkerfreien Impfstoff gegen die Schweinegrippe verabreicht bekommen. Das Präparat enthält keine wirkungsverstärkenden Zusatzstoffe und weist somit weniger Nebenwirkungen auf. Ärzte und Sozialverbände rügen bereits die Zweiklassen-Impfung und fordern einen einheitlichen Wirkstoff. Darüber hinaus glauben immer mehr Ärzte, die Deutschen würden durch die Impfung zu Teilnehmern an einem großen Experiment der pharmazeutischen Industrie.
Bei der Präsidentin des Sozialverbandes VdK Ulrike Maschner steht die Sonderimpfung für die Regierung in der Kritik. „Da verstärkt sich bei vielen Menschen der Eindruck, sie seien Patienten zweiter Klasse. Das zeugt von wenig Fingerspitzengefühl," sagte sie der Bild-Zeitung.Auch Mediziner halten die Vergabe verschiedener Impfstoffe für unangemessen und skandalös. Der Impfstoff Pandemrix sei ausreichend getestet und weise keine bedenklichen Nebenwirkungen auf, heißt es seitens der Pharmakonzerne.
Derzeit keine Impf-Empfehlung
Soweit bekannt ist das Präparat jedoch nicht an unter dreijährigen Patienten erprobt worden. Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, sagt sogar, er empfehle seinen Patienten derzeit keine Impfung, man sei "unglücklich über diese Impfkampagne". Die Regierung habe sich durch eine Kampagne der Pharmaindustrie täuschen lassen.
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