Vor dem Beginn der zweiten Gesprächsrunde der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP gibt es Unmut bei den Liberalen. Zwar will das 27-köpfige Gremium am frühen Donnerstagnachmittag erste Ergebnisse vorstellen, aber die Verhandlungen sind ins Stocken geraten. Die Finanz- und Haushaltsexperten der FDP, Volker Wissing und Otto Fricke, stellten sogar klar, das ihre Partei einen Koalitionsvertrag "nicht um jeden Preis" unterschreiben müsse.
Die Entfremdung zwischen Union und Liberalen scheint größer als gedacht. Die FDp will die "mutlose Politik" der Großen Koalition nicht fortsetzen. Der Union wird vorgeworfen, sie habe sich noch nicht aus der "schwarz-roten Bequemlichkeit" gelöst. In der Partei, aber auch bei Basis und Wählern wird zudem mehr und mehr auf ein entschiedeneres Auftreten Guido Westerwelles gedrängt.
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Foto: Michael Gottschalk/ddp
Vor dem Beginn der zweiten Gesprächsrunde der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP gibt es Unmut bei den Liberalen. Zwar will das 27-köpfige Gremium am frühen Donnerstagnachmittag erste Ergebnisse vorstellen, aber die Verhandlungen sind ins Stocken geraten. Die Finanz- und Haushaltsexperten der FDP, Volker Wissing und Otto Fricke, stellten sogar klar, das ihre Partei einen Koalitionsvertrag "nicht um jeden Preis" unterschreiben müsse.