Seit Monaten versuchen Politiker auf internationalen Konferenzen Regeln zu erdenken, die eine neuerliche Finanzkrise verhindern sollen. Nun schreibt ihnen eine Gruppe Intellektueller um den Theologen Hans Küng eine Lösung ins Stammbuch: ein globaler Wirtschaftsethos. Das Programm der Gruppe, das am Dienstag in New York vorgestellt wurde, orientiert sich an der Weltethoserklärung des Parlaments der Religionen von 1993 und fordert von Wirtschaftsunternehmen die Einhaltung der Werte Menschlichkeit, Gewaltlosigkeit und Respekt für das Leben, Gerechtigkeit und Solidarität, Ehrlichkeit und Toleranz sowie gegenseitige Achtung und Partnerschaft.
Küng, der auch Vorsitzender der Stiftung „Weltethos“ ist, sagte, die Globalisierung führe nur dann zu Wohlstand in aller Welt, wenn sich die Menschen aufeinander verlassen könnten.
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Foto: Michael Latz/ddp-Archiv
Seit Monaten versuchen Politiker auf internationalen Konferenzen Regeln zu erdenken, die eine neuerliche Finanzkrise verhindern sollen. Nun schreibt ihnen eine Gruppe Intellektueller um den Theologen Hans Küng eine Lösung ins Stammbuch: ein globaler Wirtschaftsethos. Das Programm der Gruppe, das am Dienstag in New York vorgestellt wurde, orientiert sich an der Weltethoserklärung des Parlaments der Religionen von 1993 und fordert von Wirtschaftsunternehmen die Einhaltung der Werte Menschlichkeit, Gewaltlosigkeit und Respekt für das Leben, Gerechtigkeit und Solidarität, Ehrlichkeit und Toleranz sowie gegenseitige Achtung und Partnerschaft.