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Wohin wollen Merkel und Westerwelle?
Weitere Themen: Allgemein, Reformen, Wirtschaftspolitik



Die Wähler in Deutschland haben mit einer deutlichen Mehrheit für eine schwarz-gelbe Mehrheit votiert. Im Vertrauen auf Bundeskanzlerin Merkel (CDU), die eine andere Politik gemeinsma mit den Liberalen versprach. Un im vertrauen auf die FDP, die Reformen im Steuersystem und bei den bürgerlichen Freiheiten im Wahlprogramm hatte. Nun sieht es jedoch so aus, dass Angela Merkel vor allem weiß was sie nicht will: Änderungen an dem in Großen Koalition beschlossenem. Für Guido Westerwelle andererseits schient nur noch das Außenministerium zu zählen, gegen den Willen der Wähler

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In Umfragen wünschen sich lediglich 28 Prozent der Deutschen den FDP-Chef zum Außenminister. Und auch in Arbeitgeber- und Industrieverbänden, sowie von zahlreichen Experten, wird gefordert, Westerwelle solle ein "Superministerium" aus Wirtschaft und Finanzen übernehmen. Für einen Wechsel in diesem Bereich sei schließlich die FDP mit ihrem besten Ergebnis aller Zeiten gewählt worden. Doch Kanzlerin Merkel scheint dem von vorneherein einen Riegel vorschieben zu wollen. Mit der Forderung des Finanzministeriums für die CDU und der Lancierung des Kanzleramtspapiers über 40 Milliarden einzusparende Euro, wird hier ein "weiter so" statt Veränderung zementiert.

Die Frage bleibt, wohin Merkel und Westerwelle wollen. Bislang sieht es nicht nach der Richtung aus, die der Wähler vorgegeben hat.

Mehr bei Tagesspiegel.de

Spiegel Online

 

Foto: Michael Gottschalk/ddp



Redaktion FreieWelt.net, 07.10.2009 14:27 | Kommentare (2)

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Nachricht zum Thema auf FreieWelt.net



 
  Kommentare (2)

Helmut Samjeske, 18.10.2009 23:57
Eine sonderbare Situation. Die Junge Union steht auf und Frau Merkel wird dennoch weiter auf "dem SChild getragen". Wie war das noch mit dem Amtseid - "zum Wohle des Volkes". Frau Merkel kann in Ihrem Verhalten nicht das Wohl des Volkes vertreten. Die Junge Union und die Mittelstandsvereinigung der CDU erkennen das. Wenn es um das Wohl des Volkes geht wäre es doch angebracht die Kanzlerschaft von Frau Merkel zur Disposition zu stellen. So wie ich die Verhandlungen beurteile, ist es gerade die FDP, die auf erforderliche Veränderungen im Sinne des Volkes drängt. Dort muß unterstützt werden. In der CDU werden sich Personen finden, die auch objektiv liberal zu handeln in der Lage sind. Vielleicht gibt es auch den einen oder anderen, der, so wie langsam die FDP die Grundrechte als verbindlich ansieht.

Freigeist, 07.10.2009 17:59
Hallo,
die Wähler wussten genau, dass sie mit der FDP höchstwahrscheinlich den Herrn Westerwelle als Außenminister bekommen.
Schämt man sich etwa für einen schwulen Außenminister oder wie? Kollektives Schämszenario - lächerliche Erregungen, humanistisch unwürdig.
Grüße
Freigeist
Grüße
Freigeist



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