Der Preis für eine Feinunze Gold stieg heute auf ein Allzeit-Rekord-Hoch von 1.036,40 Dollar. Ursache war ein Bericht der britischen Tageszeitung "The Independent". Demnach sollen die Golfstaaten gemeinsam mit Rußland, China und Frankreich planen, Öl künftig nicht mehr allein in Dollar abzurechnen. Der Bericht wurde zwar umgehend dementiert. Aber sowohl China und Rußland haben in diesem Jahr bereits mehrfach den Dollar als Leitwährung infrage gestellt. Auf dem G20-Gipfel in London soll sich zudem Frankreichs Präsident Sarkozy positiv zu den sino-russischen Überlegungen geäußert haben.
In jedem Fall nahmen die Anleger dies heute zum Anlaß, um aus dem ohnehin schwächelnden Dollar in Richtung Gold zu fliehen. Es geht bereits die Angst vor einem regelrechten Dollar-Crash um. In der Folge konnte der Rekordpreis für Gold von 1.033 Dollar vom 17. März 2008 überboten werden. Damit hat sich der Goldpreis im Laufe des Jahres um knapp über 15 Prozent erhöht.
Der Artikel des Independent (in englischer Sprache)
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Foto: h.lunke/pixelio
Der Preis für eine Feinunze Gold stieg heute auf ein Allzeit-Rekord-Hoch von 1.036,40 Dollar. Ursache war ein Bericht der britischen Tageszeitung "The Independent". Demnach sollen die Golfstaaten gemeinsam mit Rußland, China und Frankreich planen, Öl künftig nicht mehr allein in Dollar abzurechnen. Der Bericht wurde zwar umgehend dementiert. Aber sowohl China und Rußland haben in diesem Jahr bereits mehrfach den Dollar als Leitwährung infrage gestellt. Auf dem G20-Gipfel in London soll sich zudem Frankreichs Präsident Sarkozy positiv zu den sino-russischen Überlegungen geäußert haben.