Insgesamt ein Achtel seiner Goldreserven will der Internationale Währungsfond (IWF) verkaufen, um mehr Kredite an finanzschwache Staaten vergeben zu können. Beim derzeitigen Kurs wäre das ein Volumen von 8,8 Milliarden Euro.
Das Gold soll aber nicht auf den freien Markt, sondern zunächst nur an Zentralbanken verkauft werden. Insgesamt wird der IWF über 400 Tonnen seiner insgesamt 3.200 Tonnen Gold abstossen. Der IWF-Direktor Dominique Straus-Kahn sagte, dies sei nötig, "um die Finanzierung des IWF auf eine gesunde und langfristige Basis zu stellen und es zu ermöglichen, dringend benötigte Finanzhilfen für die ärmsten Länder auszuweiten".
Einer der wichtigsten Abnehmer dürfte dem Vernehmen nach die chinesische Zentralbank sein. Dort steht Gold hoch im Kurs und Experten rechnen damit, dass China Indien als gößten Goldmarkt der Welt im nächsten Jahr ablösen wird.
Mehr bei Welt Online
nachrichten.ch
Zum chinesischen Goldmarkt unter wirtschaftsblatt.at
Foto: Rike/pixelio
Insgesamt ein Achtel seiner Goldreserven will der Internationale Währungsfond (IWF) verkaufen, um mehr Kredite an finanzschwache Staaten vergeben zu können. Beim derzeitigen Kurs wäre das ein Volumen von 8,8 Milliarden Euro.
Das Gold soll aber nicht auf den freien Markt, sondern zunächst nur an Zentralbanken verkauft werden. Insgesamt wird der IWF über 400 Tonnen seiner insgesamt 3.200 Tonnen Gold abstossen. Der IWF-Direktor Dominique Straus-Kahn sagte, dies sei nötig, "um die Finanzierung des IWF auf eine gesunde und langfristige Basis zu stellen und es zu ermöglichen, dringend benötigte Finanzhilfen für die ärmsten Länder auszuweiten".
Einer der wichtigsten Abnehmer dürfte dem Vernehmen nach die chinesische Zentralbank sein. Dort steht Gold hoch im Kurs und Experten rechnen damit, dass China Indien als gößten Goldmarkt der Welt im nächsten Jahr ablösen wird.
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