Der Generalsekretär der FDP, Dirk Niebel, hat der Union vorgeworfen, sie sei nicht wirklich an einer schwarz-gelben Koalition interessiert. Gegenüber dem "Handelsbaltt" sagte er, die CDU/CSU wolle offenbar bequem mit der SPD weiterregieren. Für die FDP sei eine bürgerliche Mehrheit ein wirkliches Projekt, für die Union lediglich "eine zusätzliche Option". Dies reicht laut Niebel nicht aus.
Er wisse, dass man die meisten der FDP-Vorhaben am besten mit der Union durchsetzen könne und die Liberalen würden weiter für einen Politikwechsel kämpfen. Niebel verbat sich jedoch das "falsche Spiel" der CDU/CSU. Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU) missachteten so den Willen ihrer Basis und ihrer Wähler.
Weiterhin kritisierte er Wirtschaftsminister zu Guttenberg (CSU). Dieser habe bei der Bewahrung von marktwirtschaftlichen Grundsätzen nichts erreicht. Angesprochen auf Kritik von Peer Steinbrück (SPD) an den Steuersenkungsplänen, sagte Niebel, der Finanzminister komme ihm vor "wie einer, der seine Lohntüte in der Kneipe vertrinkt und dann zu Hause darüber lamentiert, kein Geld mehr zu haben, um die Kinder zu ernähren."
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handelsblatt.com
Foto: Michael latz/ddp
Der Generalsekretär der FDP, Dirk Niebel, hat der Union vorgeworfen, sie sei nicht wirklich an einer schwarz-gelben Koalition interessiert. Gegenüber dem "Handelsbaltt" sagte er, die CDU/CSU wolle offenbar bequem mit der SPD weiterregieren. Für die FDP sei eine bürgerliche Mehrheit ein wirkliches Projekt, für die Union lediglich "eine zusätzliche Option". Dies reicht laut Niebel nicht aus.
Er wisse, dass man die meisten der FDP-Vorhaben am besten mit der Union durchsetzen könne und die Liberalen würden weiter für einen Politikwechsel kämpfen. Niebel verbat sich jedoch das "falsche Spiel" der CDU/CSU. Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU) missachteten so den Willen ihrer Basis und ihrer Wähler.
Weiterhin kritisierte er Wirtschaftsminister zu Guttenberg (CSU). Dieser habe bei der Bewahrung von marktwirtschaftlichen Grundsätzen nichts erreicht. Angesprochen auf Kritik von Peer Steinbrück (SPD) an den Steuersenkungsplänen, sagte Niebel, der Finanzminister komme ihm vor "wie einer, der seine Lohntüte in der Kneipe vertrinkt und dann zu Hause darüber lamentiert, kein Geld mehr zu haben, um die Kinder zu ernähren."
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