Auch fast 20 Jahre nach dem Mauerfall alimentiert Westdeutschland den Osten mit rund 100 Milliardebn Euro pro Jahr. Die Abhängigkeit werde noch Jahrzehnte fortdauern, so eine Studie der Freien Universität Berlin, die der Zeitung DIE WELT vorliegt. Ein Großteil der West-Hilfen werde zur Finanzierung von Sozialleistungen benötigt, auf die gesetzliche Ansprüche bestehen, aber in Ostdeutschland nicht erwirtschaftet werden können, so die Forscher.
Ohne die Transferzahlungen müssten ostdeutsche Arbeitnehmer 45 Prozent ihres Bruttolohns allein für Sozialbeiträge abführen. Allerdings sehen die Wissenschaftler auch deutliche Fortschritte beim Aufbau Ost. Die materiellen Lebebnsverhältnisse hätten sich enorm verbessert.
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Foto: Phillipp Guelland/ddp-Archiv
Auch fast 20 Jahre nach dem Mauerfall alimentiert Westdeutschland den Osten mit rund 100 Milliardebn Euro pro Jahr. Die Abhängigkeit werde noch Jahrzehnte fortdauern, so eine Studie der Freien Universität Berlin, die der Zeitung DIE WELT vorliegt. Ein Großteil der West-Hilfen werde zur Finanzierung von Sozialleistungen benötigt, auf die gesetzliche Ansprüche bestehen, aber in Ostdeutschland nicht erwirtschaftet werden können, so die Forscher.
Ohne die Transferzahlungen müssten ostdeutsche Arbeitnehmer 45 Prozent ihres Bruttolohns allein für Sozialbeiträge abführen. Allerdings sehen die Wissenschaftler auch deutliche Fortschritte beim Aufbau Ost. Die materiellen Lebebnsverhältnisse hätten sich enorm verbessert.
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