Im Bildungsvergleich der Bundesländer ist Sachsen zum dritten Mal in Folge Klassenprimus, so das Ergebnis des Bildungsmonitors des Instituts für deutsche Wirtschaft (DIW). Die Forscher hatten anhand von 100 Kriterien bewertet, wie gut die Bildungssysteme zum Wirtschaftswachstum beitragen.
Sachsen schneidet vor allem deshalb gut ab, weil viele Schüler aus bildungsfernen Schichten einen Abschluß erreichen, naturwissenschaftliche Fächer einen hohen Stellenwert haben und sich ein hoher Anteil der Studenten für ein Ingenieursstudium entscheidet. Gegenüber dem Vorjahr haben sich alle Bundesländer verbessert.
Am deutlichsten verbessern konntes sich Mecklenburg-Vorpommern. Auch Sachsen-Anhalt und Bremen rückten im Ranking vor. Dagegen beobachten die DIW-Experten bei wirtschaftlich starken Bundesländern wie Bayern eine gewisse Stagnation. Die ärmeren Länder agierten bei der Bildung dynamischer.
Details des Bildungsmonitors finden Sie bei FTD.de
Foto: Felix Fontane/ddp-Archiv
Im Bildungsvergleich der Bundesländer ist Sachsen zum dritten Mal in Folge Klassenprimus, so das Ergebnis des Bildungsmonitors des Instituts für deutsche Wirtschaft (DIW). Die Forscher hatten anhand von 100 Kriterien bewertet, wie gut die Bildungssysteme zum Wirtschaftswachstum beitragen.
Sachsen schneidet vor allem deshalb gut ab, weil viele Schüler aus bildungsfernen Schichten einen Abschluß erreichen, naturwissenschaftliche Fächer einen hohen Stellenwert haben und sich ein hoher Anteil der Studenten für ein Ingenieursstudium entscheidet.