Am 26. August wird der Entwurf zum Begleitgesetz für den Vertrag von Lissabon in den Bundestag eingebracht. Europapolitiker Thomas Silberhorn (CSU) sagte, der Bundestag bleibe in einer schwachen Position, die Europapolitik Deutschlands sei weiterhin "autokratisch und autoritär". Der Missstand, das Parlamentsbeschlüsse von der Regierung umgangen werden könnten, bleibe bestehen. SPD-Verhandlunsgführer Thomas Oppermann zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis und bemerkte in Richtung CSU, sie sei als "bayerischer Löwe abgesprungen und als europäischer Bettvorleger gelandet". Korschyk warf Oppermann vor, dieser hänge am Gängelband des Außenministeriums.
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Foto: geralt/F. rolland/pixelio